Joomla 3 bekommt seit August 2023 keine Sicherheitsupdates mehr. Läuft deine Seite noch darauf, solltest du handeln. Ein Update auf die aktuelle Joomla-Version ist möglich, aber oft aufwendig. Für viele Unternehmen ist der Umzug auf ein moderneres System die bessere und auf Dauer günstigere Lösung, für kleine Seiten genauso wie für große Auftritte.
Warum so viele Joomla-Seiten Probleme machen
Joomla war vor zehn, fünfzehn Jahren für viele Firmen und Vereine die erste Wahl. Es ist ein mächtiges System, das viel kann. Genau das wird heute oft zum Problem: Viele Seiten wurden damals mit Erweiterungen und Vorlagen gebaut, die es längst nicht mehr gibt. Beim Wechsel auf eine neue Hauptversion funktionieren sie nicht mehr, und dann bleibt die Seite eben auf der alten Version stehen.
Das geht oft jahrelang gut, bis es eben nicht mehr gut geht. Veraltete Software ist der häufigste Grund, warum Websites gehackt werden. Die Folgen reichen von eingeschleusten Werbelinks über gefälschte Seiten, die deine Kunden auf Betrugsseiten schicken, bis zu einer Warnung in Google, die Besucher abschreckt.
Prüfe, wo du stehst
Bevor du entscheidest, solltest du wissen, welche Version deine Seite hat. Du findest sie im Verwaltungsbereich deiner Joomla-Seite, meist unten oder auf der Startseite der Verwaltung. Dann gilt grob:
- Joomla 3 oder älter: Keine Sicherheitsupdates mehr. Hier besteht Handlungsbedarf.
- Joomla 4: Prüfe, wie lange deine Version noch mit Updates versorgt wird, und plane den nächsten Schritt rechtzeitig.
- Aktuelle Version: Alles gut, solange die Updates regelmäßig eingespielt werden und die Erweiterungen mitziehen.
Kommst du nicht mehr in den Verwaltungsbereich, weil das Passwort weg ist oder der Ersteller nicht erreichbar, ist das kein Weltuntergang. Mit dem Zugang zum Webspace kommen wir in der Regel trotzdem an die Inhalte.
Aktualisieren oder ablösen?
Ein Update auf die aktuelle Joomla-Version lohnt sich, wenn deine Seite groß ist, viele Funktionen nutzt, die genau so gebraucht werden, und dein Team mit Joomla gut zurechtkommt. Dann ist der Aufwand gerechtfertigt, und du behältst gewohnte Abläufe.
Ablösen ist die bessere Wahl, wenn deine Seite eigentlich überschaubar ist: ein paar Seiten über die Firma, die Leistungen, ein Kontaktformular. Dafür ist Joomla oft schlicht zu groß. Ein schlanker OnePager, ein einfacher Mehrseiter oder eine WordPress-Seite ist dann günstiger im Betrieb und einfacher zu pflegen. Welche Variante zu dir passt, klärt unser Ratgeber OnePager oder WordPress?
So läuft der Umzug bei uns
- Sicherung: Wir ziehen eine vollständige Kopie deiner alten Seite, inklusive Datenbank und Bildern. Ab jetzt kann nichts mehr verloren gehen.
- Inhalte retten: Texte, Bilder, Dokumente und, wenn vorhanden, Beiträge holen wir aus der alten Datenbank.
- Neu aufbauen: Die neue Seite entsteht auf einer Testadresse, mit neuem Design oder angelehnt an das alte, ganz wie du möchtest.
- Adressen umleiten: Die alten Joomla-Adressen leiten wir dauerhaft auf die neuen Seiten um, damit Google-Platzierungen und Links erhalten bleiben.
- Umschalten: Erst wenn du die neue Seite abgenommen hast, stellen wir um. Die alte Seite bleibt als Sicherung erhalten.
Mehr zum Thema Weiterleitungen und Google steht im Ratgeber Website-Relaunch.
Was der Umzug kostet
Das hängt vor allem vom Umfang ab: wie viele Seiten, wie viele Beiträge, welche Funktionen. Eine kleine Firmenseite lässt sich meist zum Preis einer neuen Website umziehen, die Pakete findest du auf der Preisseite. Für größere Seiten machen wir nach einem Blick auf deine Joomla-Installation ein Festpreis-Angebot.
Und wenn du bei Joomla bleiben willst? Auch das geht: Wir hosten und betreuen Joomla-Seiten auf unserem Server in Deutschland und halten sie aktuell. Schreib uns einfach, welche Version du hast, dann sagen wir dir, welcher Weg für dich der sinnvollste ist.